Stromausfall im Visier: Neue Hochleistungs-Notstromkomponente für den Landkreis Altötting
Was passiert, wenn das Licht ausgeht? Der Katastrophenschutz im Landkreis Altötting ist jetzt noch besser vorbereitet. In Arbing wurde die neue staatliche Notstromkomponente begutachtet.
Arbing/Landkreis Altötting. Die Krisenvorsorge im Landkreis Altötting wurde durch einen wichtigen Baustein ergänzt: Einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Arbing sowie KBM Simon Kollmannsberger haben kürzlich die neue Notstromkomponente des Freistaats Bayern besichtigt und von der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg abgeholt. Bei dem Termin wurden 20 von den insgesamt 96 für den Freistaat Bayern geplanten Komponenten übergeben. Damit verfügt die Region nun über eine spezialisierte Einheit, die im Falle eines großflächigen Blackouts oder bei lokalen Katastrophenlagen die Stromversorgung kritischer Infrastrukturen sicherstellen kann.
Die Beschaffung ist Teil einer großangelegten Strategie des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration. Ziel ist es, mittelfristig in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Bayerns identische Notstromkomponenten zu stationieren. Damit reagiert der Freistaat auf die gestiegenen Anforderungen im Katastrophenschutz und sorgt für eine flächendeckende Redundanz bei Energieengpässen.
Bei den neuen Gerätesätzen handelt es sich um leistungsstarke Aggregate, die speziell für den Feuerwehreinsatz konzipiert sind. Sie dienen nicht nur der Beleuchtung von Einsatzstellen, sondern können gezielt zur Einspeisung in Gebäude oder zur Versorgung wichtiger technischer Anlagen genutzt werden. Eine Notstromkomponente setzt sich aus Netzersatzanlagen für Insellösungen und Einspeisebetrieb sowie umfangreichen Zubehör (Beleuchtung, Kabel, Messgeräte, etc.) zusammen. Die Stationierung im Landkreis Altötting stellt sicher, dass die Komponente im Bedarfsfall schnell in der Region sowie überörtlich zum Einsatz gebracht werden kann.
Zur Besichtigung am Feuerwehrhaus in Arbing fanden sich neben Vertretern der lokalen Feuerwehrführung auch Reischachs Bürgermeister Alfred Stockner, Kreisbrandmeister Simon Kollmannsberger und Kreisbrandrat Vincenzo Bucci ein. Bürgermeister Alfred Stockner betonte dabei die Bedeutung der Investition für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Kreisbrandrat Vincenzo Bucci und Kreisbrandmeister Simon Kollmannsberger überzeugten sich persönlich von der Einsatzbereitschaft der neuen Technik.
Nähere Infos siehe auch auf der Homepage des Innenministeriums:
Bildunterschrift (von links nach rechts):
Kommandant Bastian Dorlyn, 2. Vorstand Martin Obereisenbuchner, 2. Kommandant Johannes Daxl, 1. Vorstand Thomas Gaßlbauer jun., 3. Kommandant Florian Brandl, Reischachs Bürgermeister Alfred Stockner, Kreisbrandrat Vincenzo Bucci und Kreisbrandmeister Simon Kollmannsberger.










