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Die Friedenslichtübergabe ist traditionell der glanzvolle Höhepunkt im Kalenderjahr der Kreisjugendfeuerwehr Altötting.

Am vergangenen Sonntagnachmittag war es wieder so weit. Imposante Kulisse war, wie in jedem Jahr, der vorweihnachtlich illuminierte Burghauser Stadtplatz mit der hell erleuchtenden darüber thronenden Burganlage. Trotz nasskaltem Sprühregen hatten sich wieder zahlreiche Jugendliche aus nahezu allen Jugendfeuerwehren des Landkreises versammelt, um das auf Initiative des ORF in der Geburtsgrotte Jesu entzündete Friedenslicht von ihren österreichischen Kameraden zu empfangen. Pünktlich um 17 Uhr führte die Musikkapelle St. Georg den Fackelzug der Jugendlichen über die Alte Grenzbrücke, an deren gegenüberliegendem Kopf bereits die Jugendfeuerwehren des Bezirks Braunau mit dem friedensbringenden Licht warteten. Gemeinsam ging es dann zurück an den Burghauser Stadtplatz, wo Kreisjugendwart Rupert Maier zahlreiche weltliche und kirchliche Vertreter begrüßen durfte, welche der Feierstunde beiwohnten. Neben Landratstellvertreter Stefan Jetz, den beiden Bürgermeistern von Burghausen und Hochburg-Ach - Hans Steindl und Johann Reschenhofer - waren auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Josef Kaiser und Kreisbrandrat Franz Haringer der Einladung gefolgt.

„Die Jugendfeuerwehr ist hier als Bote des weihnachtlichen Friedens unterwegs und die kleine Flamme möge Glückseligkeit in die Herzen der Menschen bringen und diese erhellen“ erklärte Stellvertretender Landrat Stefan Jetz in seinem Grußwort. „Dass das weitgereiste Licht nun auch vom Burghauser Stadtplatz aus seinen Weg in den ganzen Landkreis Altötting finden wird“ freute Burghausens Ersten Bürgermeister Hans Steindl. Den geistlichen Teil gestaltete im Anschluss Feuerwehrseelsorger und Pfarrer Michael Brunn.

Erwin Dirnberger hatte als Oberamtswalter für die Jugendarbeit im Bezirk Braunau wieder ein Gedicht verfasst, das von den Jugendlichen in dieser Feierstunde vorgetragen wurde.
Im Anschluss war es nun soweit und das kleine Licht schaffte mit einem Docht und viel Symbolik den Übersprung von der Laterne der österreichischen Jugendlichen in die von Kreisjugendsprecher Jonas Eder. Im Anschluss wurde es Bernhard Weber vom Landratsamt Altötting überreicht, welcher seit diesem Jahr die Fachbereiche für Brand- und Katastrophenschutz und Sicherheitsrecht verantwortet.

Danach fand das Friedenslicht den Weg in die Laternen der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger und wird dort im Kreise der Familien das Weihnachtsfest erleuchten. Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Altötting trugen das Licht in ihre Heimatgemeinden weiter, wo es meist in öffentlichen und kirchlichen Gebäuden, sowie Alten- und Pflegeheimen abgeholt werden kann.

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