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Reger Betrieb herrschte am vergangenen Samstag auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen. Insgesamt 141 Mitglieder aus 17 Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Landkreis Altötting hatten sich dort eingefunden, um den Jugendwissenstest abzulegen.

Im Jahr 1973 fiel der Startschuss zum bayernweiten Jugendwissenstest im Rahmen der damaligen Feuerschutzwoche, welche mittlerweile unter Feuerwehr-Aktionswoche tituliert. Neben dem Namen hat sich vieles grundlegend in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehren verändert; doch eines ist nach wie vor gleich geblieben; das große Interesse der Jugendlichen, sich dem Wissenstest zu stellen. Der jährlich stattfindende Test kann von den Nachwuchskräften im Alter von 12-18 Jahren von Stufe Eins bis Vier mit jeweils zunehmender Schwierigkeit absolviert werden. „Das Interesse bei den Feuerwehren im Landkreis ist allerdings so groß, dass viele Jugendliche sich öfter wie vom Verband vorgesehen dem Test stellen und wir regelmäßig Teilnehmer haben, die das sechste Mal an den Start gehen“, erklärt Kreisjugendwart Rupert Maier.

„Verhalten bei Notfällen“ war das heuer dem Test zugrunde gelegte Thema, welches jährlich wechselt. Neben einem Theorieteil mussten die Jugendlichen an mehreren Stationen die praktische Umsetzung ihrer erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Das richtige Absetzen eines Notrufes in einem fiktiven Telefongespräch, die Durchführung der stabilen Seitenlage und das richtige Handeln beim Auffinden einer Person mit Kreislaufversagen mussten die Jugendlichen praktisch demonstrieren. Die Jugendfeuerwehr Burghausen machte mit neun Teilnehmern den Auftakt, welche nach dem erfolgreichen Bestehen das 16-köpfige Bewerterteam unterstützte.

Obwohl das vorgegebene Thema in diesem Jahr sehr theoretisch war und den Schwerpunkt in der Ersten Hilfe hatte, waren alle Teilnehmer mit großer Disziplin und hohem Engagement bei der Sache und konnten ihren guten Ausbildungsstand dadurch beweisen, dass alle mit Bravour bestanden. Zu den ersten Gratulanten zählte Kreisbrandrat Franz Haringer. „Das Ziel unserer Jugendarbeit ist, das Interesse und die Freude der Nachwuchskräfte am Dienst am Nächsten zu fördern, um dadurch eine dauerhafte Bindung zur Feuerwehr zu erreichen. Ein wesentliches Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Wissenstest-Aktion, welche in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg war“, so KBR Haringer abschließend.

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