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Großen Zuspruch fand die Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung am 20. März in Kastl. Kreisbrandrat Werner Huber freute sich, bei seiner Begrüßung, auf einen bis auf den letzten Platz besetzten Saal blicken zu dürfen. Neben zahlreichen Repräsentanten der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen, waren auch einige Ehrengäste aus der Politik, wie etwa Landrat Erwin Schneider oder MdL Günther Knoblauch der Einladung gefolgt.

Im Totengedenken gedachte man der verstorbenen Kameraden. Im Jahr 2017 war vor allem der tragische Tod von Garchings Kommandantenstellvertreter Josef Langschartner jun. ein herber Schicksalsschlag.
Gottfried Mitterer begrüßte als Bürgermeister der Gemeinde Kastl anschließend alle Anwesenden im, so wörtlich „Mittelpunkt des Landkreises“.
Kreisbrandrat Werner Huber gab im Jahresbericht der Kreisbrandinspektion einen Überblick über den Status quo des Feuerwehrwesens im Landkreis und über die zahlreichen Aktivitäten im zurückliegenden Jahr. Im Landkreis Altötting stehen bei den 38 Freiwilligen Feuerwehren, 5 Werkfeuerwehren und einer Betriebsfeuerwehr 2.701 Einsatzkräfte zur Verfügung. Mit 2.340 Kräften ist der Großteil davon rein ehrenamtlich tätig. Der Anteil der weiblichen Einsatzkräfte ist im Jahr 2017 auf 154 gestiegen. 2016 engagierten sich noch 136 Frauen in den Wehren des Landkreises. Im Jahr 2017 mussten die Feuerwehren 2.174 Einsätze abarbeiten, welche sich in 228 Brände, 1.201 technische Hilfeleistungen, 149 Fehlalarme, 147 Sicherheitswachen und 415 sonstige Tätigkeiten gliedern. 144 Personen konnten durch die Hilfeleistung der Feuerwehr gerettet, 34 leider nur noch tot geborgen werden. Hohen Stellenwert nahm auch wieder die Aus- und Weiterbildung ein. 2.092 Feuerwehrdienstleistende haben im Vorjahr an einer Ausbildung oder Leistungsprüfung teilgenommen. Neu eingeführt wurde die Schaumausbildung an der Kreisausbildungsstelle Altötting unter Federführung von KBI Alois Wieser. Ein kleines Jubiläum durfte die Kreisausbildungsstelle Garching feiern. Hier wird nun seit 10 Jahren die Fortbildung im Bereich der technischen Hilfe angeboten. Über das 30-jährige Bestehen konnte sich das Schiedsrichterteam der FF Altötting, welches die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ abnimmt, freuen. Ein herausragendes Ereignis war die 24. Landesverbandsversammlung am 15. Und 16. September, welche erstmals in Altötting stattfand. Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung war die Eröffnung der Feuerwehraktionswoche am Altöttinger Kapellplatz durch Innenminister Joachim Herrmann.

Kreisjugendwart Rupert Maier gab in seinem Jahresbericht einen Überblick über die Jugendarbeit in den Feuerwehren. Ein Höhepunkt war die Großübung auf dem Gelände der Firma Esterer anlässlich 20 Jahre Kreisjugendfeuerwehr.
Im Kassenbericht informierte Kassier Thomas Halmbacher über die Kassenbewegungen und Finanzstände und stellte den Haushaltsplan für das Jahr 2018 vor. Revisor Helmut Baumgartner bestätigte vorbildliche Kassenführung. Daraufhin wurde die Vorstandschaft von der Versammlung entlastet und der Haushaltsplan verabschiedet.

Martin Siebert stellte das Ausbildungs- und Kompetenzzentrum der Werkfeuerwehr Gendorf in der Keltenhalle vor, welches auch den Freiwilligen Feuerwehren ein breitgefächertes Angebot an Lehrgängen bietet. Anschließend präsentierte sich der neugewählte Kommandant der FF Wald an der Alz, Markus Bauer, der Versammlung. Neu im Amt sind seit letztem Jahr auch die Kreisbrandmeister Klaus Bledau, Florian Killinger und Markus Rietschl.
Landrat Erwin Schneider dankte in seinem Grußwort den Feuerwehrdienstleistenden, welche ihr „Ehrenamt auf höchstem Niveau ausüben und einen entscheidenden gesellschaftlichen Beitrag leisten“. „Im Hinblick auf das tödliche Schulbusunglück von Reischach und den Dienstunfall von KBM Stefan Schick ist man auch in einem kleinen Landkreis mit etwas über 100.000 Einwohnern nicht davor gefeit, Extremsituationen ausgesetzt zu sein“, so der Landrat. MdL Günther Knoblauch bekräftigte dies und fügte hinzu, dass in Anbetracht des enormen Engagements ein jeder Feuerwehrdienstleistende stolz auf sein Ehrenamt sein kann. Polizeirat Dominik Fischer dankte für die organisationsübergreifende gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr und das tägliche gute Miteinander.

Im Rahmen der Versammlung wurden folgende Ehrungen verliehen:
Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für 10-jährige Ausbildertätigkeit:
Raimund Hubert (FF Burghausen)
Florian Schimpfhauser (FF Burghausen)
Florian Schubert (FF Burghausen)
Johannes Seidl (FF Burghausen)
KBM Wolfgang Buchner (FF Garching)
Thomas Schmidtner (FF Garching)
Georg Stockner (FF Wald a.d. Alz)
Dr. Bernhard Benesch (FF Halsbach)
Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für 20-jährige Ausbildertätigkeit:
Martin Löbbecke (FF Emmerting)
Max Kamhuber (FF Altötting)
Dr. Robert Schröck (FF Altötting)
Herbert Kürmayer (FF Neuötting)
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber:
Oberstabsfeldwebel Hans-Jürgen Luginger (FF Winhöring)
Goldenes staatl. Ehrenzeichen für 40-jährige Dienstzeit:
Gerhard Tanfeld
Dankurkunde für 30-jährige Ausbildertätigkeit:
KBM Helmut Kreupl (FF Burghausen)
Robert Eglseer (FF Burghausen)

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